Was, wann, wo

Leipziger Sommerakademie-Muldental

Vom 29.07. bis 05.08.2018 finden nun bereits zum 4. Mal die Kurse der Leipziger Sommerakademie – Muldental auf dem Schlosshof in Döben bei Grimma statt. Es ist ein idealer Ort, um Natur und Landschaft zu geniessen und sich in entspannter Atmosphäre mit Malen und Zeichnen zu befassen.
Die 20 TeilnehmerInnen aus Nah und Fern suchen in dieser anregenden Atmosphäre ihren bildkünstlerischen Neigungen zu folgen, ob mit viel oder wenig Erfahrung und Praxis – im Vordergrund steht ganz unakademisch der Spass am eigenen Tun und das Entdecken verschiedener künstlerischer Möglichkeiten. Das inhaltliche Programm konzentriert sich auf klassische Sujets der Malerei, Schwerpunkte sind Landschaft und Figur, die Fragen der Zeichnung, der Farbe, der Komposition spielen dabei wichtige Rollen.
Unter Anleitung von Prof. Katrin Kunert und Prof. Jörg Ernert finden die Teilnehmer eine reichen Erfahrungsschatz künstlerischer Arbeit und Lehre, der auch in Verbindung zur traditionsreichen Leipziger Kunsthochschule steht.

Am Sonntag, den 05.08.2018, 11.00 Uhr findet die Präsentation der Ergebnisse auf dem Schlosshof in Döben statt.
Sie sind herzlich eingeladen die Arbeiten der TeilnehmerInnen in Augenschein zu nehmen und sich mit Ihnen auszutauschen.

Blitz und Donner in Döben

Blitz und Donner in Döben

Am Samstag begrüßte Hubertus von Below die Gäste des Freundeskreises Dorf und Schloss Döben e.V., die zur Aufführung des Kabaretts der Leipziger Pfeffermühle „Wir verschlafen das“ gekommen waren, als ein heftiger Donnerschlag seiner Ansprache ein jähes Ende und die Gäste in Bewegung setzte.
In Windeseile halfen die Besucher den Künstlern des Kabaretts die Bühnenausstattung vom Pavillongarten in die Räumlichkeiten der Alten Brauerei zu tragen. Gerade noch rechtzeitig kamen alle Gäste unter das schützende Dach, als ein heftiges Gewitter und starker Regen die lange Hitzeperiode ablösten und für Abkühlung sorgten.
Das Unwetter tat dem Abend keinen Abbruch. Im Gegenteil, Elisabeth Sonntag, Heinz Klever und Marcus Ludwig sorgten für einen bunten Mix an Themen, die uns jeden Tag bewegen. Ungeschoren blieben nur die Schafe, die Politiker und Prominenten wurden zur Freude des Publikums genüsslich demaskiert. So bereitete ein Gespräch in der Arbeitsagentur eine Arbeitsuchende auf einen möglichen Beruf als Prostituierte vor, weil der Job immerhin sozialversichert sei….
Auch die „me too“ Debatte wurde anders gesichtet. Immerhin hätten Angela Merkel und Alice Schwarzer mit ihren Gesichtern erfolgreich verhütet und könnten niemals Opfer sexueller Übergriffe werden.
Mit dem Kabarett der Leipziger Pfeffermühle startete der Freundeskreis mit der Familie v. Below ihren traditionellen Kultursommer, der bereits am 24. Juni mit einem Konzert des Dresdner Kammerorchesters ohne Dirigenten (KOD) in der Kirche zu Döben um 16.00 fortgesetzt wird.

Sommer Konzert am 24.06.2018 um 16 Uhr Kirche Döben

Schlosshofweihnacht am 03.12.2017 von 12.00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ablauf:

– Beginn mit der Eröffnung der Suppenküche und Anheizen des Grills: 12.00 Uhr
– Posaunenchor und Andacht: 14.00 Uhr –14.30 Uhr
– Santa Claus kommt gegen  14.30 Uhr
– Weihnachtsprogramm Kindergarten Döben 15.30 Uhr

2. Döbener Ophthalmologensymposium am 10. November 2017 von 18:00 bis 21:00 Uhr im Schlosshof Döben

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Sie herzlich zum 2. Döbener Ophthalmologensymposium „Von Pol zu Pol – UpDate Augenheilkunde 2017“ auf das Gelände der ehemaligen Burg Döben ein.
Das Symposium findet am 10. November 2017 von 18:00 bis 21:00 Uhr statt und wird von der Augenärztlichen Gemeinschaftspraxis Villa Doc organisiert.

Nach der positiven Resonanz auf unsere erfolgreiche Premiere vor 2 Jahren zum Thema Micro- Invasive Glaukomchirurgie freuen wir uns Sie auch in diesem Jahre wieder zu einem kollegialen Austausch bei Speis und Trank auf dem ehemaligen Schlossgelände Döben begrüßen zu dürfen. Es ist uns in diesem Jahr gelungen den neuen Klinikdirektor der Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikum Halle (Saale), Herrn Prof. Dr. med. Arne Viestenz als Redner gewinnen zu können. Er wird mit seinem Team ein breites Spektrum an Vorträgen aus allen Bereichen der Augenheilkunde präsentieren. Dieses umfangreiche Update wird durch einen Beitrag zum Thema MIGS von Herrn Dr. von Below abgerundet. Vor Veranstaltungsbeginn kann das „Blickpunkt Auge“ Beratungs- und Bibliotheksmobil von Patienten und Ärzten besichtigt werden. Den Abschluss bildet ein lockerer kollegialer Austausch in den Räumen der ehemaligen Brauerei Döben.

Wir würden uns freuen, Sie am Freitag den 10. November 2017 in der Alten Brauerei des Schlosshofes Döben, Schlosstraße 1a in 04668 Grimma OT Döben begrüßen zu können.

 

 

4. Mittelalterfest auf Schloss Döben bei Grimma 09. / 10. September anno 2017
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Kommen Sie vorbei und erleben Sie mit uns dieses einzigartike Spektakel im Schlosshof Döben.

Ob Groß oder Klein, hier ist für jeden was dabei, ja das ist fein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

–> zum Mittelalterfest <–

 

 

 

 

 

 

Kabarett Leipziger Pfeffermühle: Dsaster

Bad Penny: Tanz in den Mai

Freundeskreis Dorf & Schloss Döben e.V. präsentieren Bad Penny am 30.04.2017

 Schloss und Dorf Döben – Geschichte(n) auf dem Balkon des Muldentals

Klaus Büchner
Freundeskreis Dorf und Schloss Döben

Treffpunkt auf dem Schlossgelände Döben begrenzte Anzahl von Karten im Vorverkauf in der Stadtinfo Grimma und bei K. Büchner unter der Telnr. : 03437/91 55 31.
inklusive Mittagessen und Kaffee und Kuchen

Bitte Taschenlampen mitbringen!

Termine:
01.4.2017 Samstag
21.5.2017 Sonntag
21.10.2017 Samstag

jeweils von
10.00 bis ca. 15.00 Uhr

Gesamtpreis 19 €

Ein Tag im und unter dem Schloss, eine kurze Wanderung zur Feueresse, ein Gang durch das Bergdorf Döben – das ist Freude an der Landschaft und Geschichte pur. Geheimnisvolle Gänge und Gewölbe unter dem Schloss, die Ausgrabungen, die Alte Brauerei und der „Lug ins Land“, dazu eine kleine Wanderung – all das bietet der Vormittag.  Mittagessen und Kaffeetrinken finden im historischen Ambiente statt.  Der Gang durch das Dorf und in die Kirche mit einer Turmbesteigung liegt zeitlich dazwischen, auch ein Besuch in der Heimatstube.

Schlossadvent 2016 ein großer Erfolg 

 

Punkt halb drei eröffnete Pfarrer Markus Wendland am ersten Advent den traditionellen Weihnachtsmarkt mit einer kurzen Andacht auf dem Schlosshof Döben. Es ist einer dieser kleinen Wepfarrer-markus-wendland-und-posaunenchorihnachtsmärkte, die auf die besinnliche Zeit des Jahres einstimmen.

Dass Familie von Below damit zu den ersten Gastgebern gehört, die mit ihrem familiären Weihnachtsmarkt voll im Trend liegen, hätte sie sicher anfangs auch nicht gedacht, als sie mit dem Schlosshofadvent begonnen hatten. Die Umfragen allerdings beweisen es. Gab es noch vor wenigen Jahren bundesweit nur wenige Weihnachtsmärkte, die ohne Fahrgeschäfte, dafür aber mit viel familiären Flair die Besucher anlockten, sind es heute bereits ein paar Tausend.herr-koetz-entzuendet-den-adventskranz-und-ruft-zu-frieden-auf

Dass der Weihnachtsmarkt gut bei den Gästen aus nah und fern ankommt, bewies der Besucherandrang. Rund 800 Gäste ließen sich von dem Döbener Kindergartenchor und dem Posaunenchor Grimma musikalisch in die Weihnachtszeit tragen. Der Döbener Kirchenvorstandsvorsitzende Sigmar Kötz entzündete auch in diesem Jahr mit einem symbolischen Friedenslicht den Adventskranz. Er betonte, dass wir seit siebzig Jahren in Frieden leben und dieses hohe Gut auch weiterhin pflegen müssen.

Auch kulinarisch gab es nur das Beste aus der Region. Ob Honigprodukte, Wildspezialitäten, Stollen, Waffeln oder Obst mit Schokolade überzogen, für jeden gab es das passende. Wer es eher herzhaft mochte, der konnte sich an Rostern oder Wildschweingulasch gütlich tun.

weihmachtsmnn-und-christkindDie Kinder vergnügten sich bei Knüppelkuchen und Kinderreiten. Ein besonderes Highlight war der diesjährige Weihnachtsmann, der wegen Schneemangels anstatt mit dem Schlitten, mit einem Motorrad von Triumph „eingeritten“ kam.

 

 

 

 

 

Pfeffermühle – Die Schröpfungsgeschichte 2. Teil 

Pfeffermühle begeistert Döbener Publikum

Die Pfeffermühle zu Gast im SchlosshofKein Wunder, dass der liebe Gott kurz vor dem Burnout steht. Die Politik macht was sie will, die Menschen ebenso und Angela Merkel hat ihre Hände nur zur Raute geformt, damit sie ihren Amts- und Politkollegen nicht das A-Wort an den Kopf schleudern muss.

Da braucht auch Gott einmal eine Reha mit Klangschalentherapie; vorausgesetzt er ist kein Kassenpatient.

Aber, in Döben lässt es sich gut leben und therapieren. Davon konnten sich gestern rund 80 Gäste auf dem Schlosshof überzeugen, als das Leipziger Kabarett „Die Pfeffermühle“ zum traditionellen Sommerauftritt kam.

Elisabeth Sonntag, Rainer Koschorz und Frank Sieckel verstanden es aufs Beste, ihr Publikum zu begeistern.DSC_0024

Ohne Chef und Dienstanweisung, quasi als Depressionsvertretung, gelang es den drei Engeln die Probleme von Deutschland in den Griff zu bekommen, damit hier nicht weiter alles im alternativlosen Chaos versinkt.

Mit der Schröpfungsgeschichte haben die drei Künstler eine unendliche Geschichte geschaffen, die nach einem dritten Teil schreit. Und der wird kommen, da Politiker nun einmal nicht aussterben.

Dass es auch den Verantwortlichen im Himmel gefallen hat, bewies das Wetter, denn der angekündigte Regen blieb aus.

 

Mittelaltermarkt auf Schlosshof Döben

 

Ritter kehren auf den Balkon des Muldentals nach Döben zurück

Mittelaltermarkt lockt Minnesänger und Spielmannsleute am 9. April auf Schlosshof
Ritter AusruferVom 9. bis 10.April ziehen wieder die Ritter, Gaukler und Jongleure auf den Schlosshof Döben. Neben allerlei Handwerkern der verschiedensten Zünfte, wird ein Fakir beweisen, dass Nägel zu mehr taugen, als nur zum Bilder aufhängen. Ritter schlagen ihre Zelte auf und zeigen, wie man anno dazumal auf dem Schlachtfeld gelebt hat. Am Sonntag können sich die Besucher bei einem Bogenturnier selbt einmal am Langbogen ausprobieren.

Beim Steinmetz, Plattner oder Schmied können sich die Interessierten mal so richtig ausprobieren und den Begriff Handwerk neu für sich erfahren.

Wenn danach die Muskeln zwicken, der kann sich anschließen beim Medicus am Badehaus kurieren lassen. Der Narr Lautenhals weiß wichtige Neuigkeiten aus Stadt und Land humorvoll zu verpacken. Das Duo „Obscurum“ sorgt für den musikalischen RahmenRitterkampf

Für die kleinen Gäste gibt es ein Kinderritterturnier, eine Märchenerzählerin wird Geschichten erzählen und eine große Feuershow wird den Abschluss krönen.

Für das leibliche Wohl ist mit deftigen Speisen bestens gesorgt.

Los geht es an beiden Tagen um elf Uhr. Parkmöglichkeiten gibt es im Oberdorf oder unterhalb der Schlossruine.

 

 

Ostergruß 

 

Ostergruß 2016

Ostergruß 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Prinzessin Azinat“ ist seit Jahren erstes Neugeborenes auf Schlosshof 

Als die Flucht der sechsköpfigen Familie Alsalloum im letzten Jahr in Damsakus begann, wusste keiner von ihnen, ob sie die Flucht und die Strapazen schaffen würden. Besonders der Weg über Osteuropa wird von ihnen als besonders gefährlich beschrieben.

Amani und AzinatEs ist nur schwer zu ermessen, wie der achtjähgrige Omran, der siebenjährige Abdul-Rachman und der fünfjährige Jaman, mit ihrem Vater und ihrer hochschwangeren Mutter Amani Schritt halten mussten, um nicht im Gedränge des Flüchtlingstrecks unterzugehen oder bei Panikausbrüchen – an den mittlerweile immer undurchlässiger werdenden Grenzen – verletzt oder zertreten zu werden.

Als sie Deutschland erreichten, fand sich die Familie in einer Massenunterkunft wieder. Es gab von den anderen Flüchtlingen keine räumliche Trennung. Sie wussten nicht, ob der auf Tuchfühlung liegende Bettnachbar krank war oder ob er gefährlich werden konnte. All das waren Dinge mit denen sich die Eltern Amani und Suleiman konfrontiert sahen und vor denen sie vor allem ihre Kinder schützen wollten.

Im dem ersten riesigen Notaufnahmelager in Augsburg angekommen, blieben sie zum Glück nicht lange.

„Wir wurden nach der Aufnahme und allen möglichen Checks erst nach Bremen gebracht und dann nach Grimma verlegt. Als wir ankamen, war es die Turnhalle in der Karl- Marx- Strasse, in der wir untergebracht wurden. Eine Halle ähnlich wie die in Augsburg nur kleiner,“ sagt Vater Suleiman.

Was dann kam, gleicht rückblickend einem Märchen. Mutter Amanis Augen glänzen vor Glück. „Dann stand plötzlich eine fremde Frau vor uns, wir kannten sie nicht und sie uns nicht. Sie gab uns nur zu verstehen, dass sie uns helfen wolle. Uns den völlig Fremden!“

Annelie aus Döben wollte den Menschen in ihrer Not einfach mal eben helfen. Amani beschreibt es als ein Geschenk des Himmels.

„Unter all den vielen Menschen kam sie auf uns zu. Mir ging es nicht besonders gut, ich war hoch schwanger und irgendwie machte mein Körper was er wollte, aber bestimmt nicht das, was ich gewünscht hätte.“

Vater Suleiman bekommt plötzlich einen traurigen Blick.v.l.n.r. Omran, Amani, Azinat, Sulleiman, Jaman, Abdul-Rachman „Das stimmt! So weit weg von zu Hause, helfen uns plötzlich wildfremde Menschen. Geben uns eine neue Heimat! Aber wo ist die arabische Welt?“

Seine Stimme ist eine Mischung aus Wut und Enttäuschung, sein Blick verrät eine unendliche Traurigkeit. Auf die Frage findet er keine Antwort. Er versteht es nicht, dass Moslems anderen Moslems nicht helfen. Nächstenliebe, Gastfreundschaft, all die Werte, die im Koran wie auch in der Bibel beschrieben sind, zählen in der arabischen Welt plötzlich nichts mehr.

„Es sind Christen, die uns eine Heimat geben, ohne Ansehen meiner Herkunft oder Religion! Die arabische Welt muss sich einfach schämen!“

Amani erzählt, wie Annelie ihnen auf dem Schlosshof ein Übergangsheim geschaffen hat.

Mit am Tisch sitzt Dorothea von Below und schmunzelt.

„Ich bekam irgendwann einen Anruf von Annelie und die sagte nur, hast du Zeit? Du musst mal eben helfen,“ die Schlossherrin blickt lächelnd aber auch erschaudernd bei der Errinerung an den Augenblick und vor allem an das, was dann kam, zurück.

Amani, Azinat, Dorthea von Below„Man kann ja nicht einfach eine Familie aufnehmen, da gibt es ja noch die Behörden, die Vorschriften, Paragraphen und ganz nebenbei auch noch meine Familie. Wir haben uns überlegt, wie wir das schaffen. Mein Mann sagte nur, du schaffst das schon, er hat ja seine Augenarztpraxis und ist da voll eingebunden. Wenn Zeit war, zu helfen, hat er mitgemacht und mich großartig unterstützt. Die Hauptarbeit mit den Behördengängen und Arztbesuchen haben ohnehin Annelie und Magnus übernommen. Aber es war ja nicht nur all das, was man bedenken muss, wenn man eine Familie aufnimmt, Amani war ja auch hochschwanger. Eine Frau und Mutter weiß ganz genau um die Nöte in einer solchen Situation,“ schmunzelt Dorothea von Below rückblickend.

Eigentlich kam die Familie pünktlich zu Weihnachten, der Jahreszeit, in der vermutlich jeder irgendwie ein wenig kopfsteht. Für Familie von Below eigentlich die Weihnachtsgeschichte 2015. Die Unterschiede zu Jesu Geburt sind so groß nicht, außer dass aus dem Stall eine Gästewohnung wurde. Man sollte eben doch mit der Zeit gehen und die Annehmlichkeiten einer Zentralheizung und fließend Wasser nicht unbedingt ablehnen.

Von ihrer Ankunft am 14. Dezember in Döben bis Weihnachten verging die Zeit sehr schnell. Die einen kamen zur Ruhe und die anderen organisierten alles Weitere. Am Heiligabend lud Familie von Below ihre Gäste mit in die Kirche zur Weihnachtsmesse ein. Auch wenn Suleiman und Amani Moslems sind, waren ihnen eine Kirche und die christlichen Feiertage nicht neu.

„In Damaskus war das ganz normal, das Moslems mit ihren christlichen Freunden auch die Feiertage teilen. Viele der christlichen Feiertage sind auch bei den Moslems hohe Festtage,“ sagt Amani mit einem wehmütigen Blick.

Man merkt, dass ihnen allen die Heimat, die Freunde, die Familie, einfach alles fehlt. Azinat 26.01.2016Am 29. Januar kam dann Töchterchen Azinat auf die Welt. Wie Dorothea von Below betont, das erste Neugeborene seit Jahren in Döben. Sie hat wohl die beste Fluchtgeschichte von allen zu erzählen, wenn sie älter ist. Von Mutti tausende Kilometer durch viele Länder und über viele Grenzen getragen, um dann als erstes Grimmaer Luft zu schnappen.

Das die Gästewohnung auf dem Schlosshof nur eine Lösung auf Zeit ist, ist allen klar. Ziel war es von Anfang an, die werdende Mutter und ihre Familie vor einer weiteren Massenunterkunft zu bewahren. Derzeit suchen sie nach einer größeren Wohnung. Beide lernen in der Schule Deutsch. Vater Suleiman möchte so schnell wie möglich eine Arbeit finden, Er möchte seiner Familie etwas bieten können, nicht anderen auf der Tasche liegen.

„Mit der Hilfe Gottes, meiner Familie und der unserer neuen Freunden schaffe ich alles. Was ich arbeite, ist mir egal, aber ich möchte meiner Familie nach der schlimmen Zeit ein schönes Leben schenken. Schließlich bin ich Ehemann und Papa,“ lächelt er.

 

 


Die Pfeffermühle zu Gast im Schlosshof Döben

Die Schröpfungsgeschichte

 

Am 19. Juni 2016 landet das Leipziger Kabarett dem 2. Teil der Schröpfungsgeschichte um 15 Uhr im Schlosshof Döben und hat dort so einiges zu erledigen. Dem Zuschauer ist himmlischer Beistand gewiss!

 

Fragen über Fragen - Die Engel wollen Deutschland retten! In Döben!

Fragen über Fragen – Die Engel wollen Deutschland retten! In Döben!

Die drei Engel Paschke, Pollmann und Peters kommen auch in ihrem zweiten Programm nicht zur Ruhe, denn der himmlischen öffentliche Dienst mit der Abteilung Deutschland steht vor seiner größten Herausforderung. Den Chef hat es schwer erwischt: Gott hat einfach die Nase gestrichen voll vom Treiben auf der Erde. Keiner hört mehr auf ihn, die Menschen machen was sie wollen. Und weil er nicht mehr mit ansehen kann, was in seinem Namen für ein Mist passiert, lässt er sich für die nächsten 1000 Jahre krank schreiben und verschwindet ins Sabbatical, um in der REHA zwischen Klangschalentherapie und Tantra Yoga seine eigene Mitte wieder zu finden.
Ohne Chef und Dienstanweisung, quasi als Depressionsvertretung, müssen die drei Engel die Probleme von Deutschland in den Griff bekommen, damit hier nicht alles im alternativlosen Chaos versinkt:
Braucht man in Sachsen als Flüchtling gleich zwei Schutzengel, obwohl dort ein Ausländer seltener ist als eine Burka am FKK-Strand? Warum kann ein Straßenschild religiöse Gefühle verletzen und zu unkontrolliertem Hyperventilieren im Straßenverkehr führen? Im Internet wird die Welt täglich neu erfunden – aber warum nur als Schröpfungsgeschichte für Apple, Google und Zalando? Könnte Jesus heute noch das Wunder der Speisung der 5.000 mit nur einem Fisch vollbringen, oder würde er an der Fangquote der EU-Bürokratie scheitern? Und wird die Bundeswehr familienfreundlicher, wenn man Kindersitze für jeden Leopard anschafft?

mit
Rebekka Köbernick / Elisabeth Sonntag, Rainer Koschorz
und Frank Sieckel

Regie Thomas Köller

Autoren/Texte: Axel Cruse & Gernot Voltz

 

 

 

 

 


Schlosshofsdvent 2015  [/dat-quote

Schlosshofadvent Döben bringt Licht ins Dunkel
Mit symbolischem Friedenslicht aus Bethlehem Adventskerze entzündet

FriedenslichtAuch in diesem Jahr wurde am Sonntag dem ersten Advent der traditionelle Schlosshofadvent in Döben eröffnet. Rund 800 Gäste aus Nah und Fern folgtem dem Ruf des Freundeskreises Dorf und Schloss Döben e.V. sowie der Familie von Below und ließen sich von kulinarischen Köstlichkeiten in das Schlossgelände bei Grimma locken.

Um 14 Uhr wurde der Markt offiziell durch den Posaunenchor der Kirchgemeinde Grimma und Pfarrer Markus Wendland mit einer kurzen Andacht eröffnet. Siegmar Kötz entzündete mit einem symbolischen Friedenslicht aus Bethlehem die erste Kerze des Adventskranzes. Zuvor durfte jeder, der wollte, die heilige Flamme einmal selbst in die Hand nehmen. Das diesjährige Motto des Friedenslichtes lautet „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und soll auf die weltweite Situation von Flüchtlingen und unseren Umgang mit ihnen hinweisen.

Neben vielen Highlights wie einem Ritterkampf und Ponyreiten waren die kulinarischen Stände das absolute Highlight. Ob Wildschweingulasch aus eigenem Abschuss oder original texanische Taccos, für jeden war etwas dabei.

Sehnsüchtig warteten die Kinder auf die Ankunft von Knecht Ruprecht und seinem Weihnachtsengel, der wie jedes Jahr kleine Leckereien zu verteilen hatte. Die gab es allerdings nur gegen das Versprechen brav gewesen zu sein oder ein Gedicht. Zufrieden konnten Knecht Ruprecht und Weihnachtsengel in ihrem großen Buch vermerken, dass die liebsten Kinder aus dem Muldental und Umgebung kommen.

Im Rahmen des Schlosshofadvents sammelten die Veranstalter Spenden für die Kinder im Flüchtlingsheim Bahren. Insgesamt kamen ca.150 Euro zusammen.

Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden, Händlern und Gästen für diesen gelungenen Start in die Weihnachtszeit bedanken und wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

 

Ihre Familie von Below

 

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[dat-quote] Benefizkonzert in der Fauenkirche 
Leipziger Ärzteorchester unterstützt Wiederaufbau eines Krankenhauses in Nepal

Benefizkonzert PlakatSehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginen und Kollegen, 1.11.2015 um 17.00 Uhr findet in der Frauenkirche zu Grimma ein Benefizkonzert des Leipziger Ärzteorchesters statt.
Zugunsten des Vereins „nepalmed“ und des Wiederaufbaus eines beim Erdbeben dieses Jahres teilweise zerstörten Krankenhauses in Nepal erklingt folgendes Programm:

Ludwig van Beethoven: 7. Sinfonie; Wolfgang Amadeus Mozart: „Exultate, jubilate“ , Sopran Viktoija Kaminskaite; Wolfgang Amadeus Mozart: 2 Kirchensonaten.

Die 7. Sinfonie Beethovens wurde kurz nach der „Völkerschlacht von Leipzig“ am 8. Dezember 1813 in Wien als Benefizkonzert zugunsten der antinapoleonischen Kämpfer uraufgeführt. Der Dirigent war Beethoven selbst. Diese kraftvolle und jubelnde Musik ist gerade das Richtige für uns im Herbst.

„Exultate, jubilate“ ist eine Motette für Sopran und Orchester, sehr virtuos und kunstvoll, insbesondere, wenn sie von der wunderbaren Viktorija Kaminskaite gesungen wird.

Die 17 einsätzigen Kirchensonaten für Orgel und verschiedene Instrumentengruppen sind recht originelle, ursprünglich für den Gottesdienst komponierte Stücke.

Es erklingen KV 329 und 278, letztere mit großer Besetzung: Streicher, Holzbläser, Hörner und Pauken.

Wir freuen uns über Ihr Kommen

Dorothea und Dr. Hubertus v. Below- Grimma

 

 

 Symposium der Augenärzte im Schlosshof Döben
Neue Operationstechnik schenkt Menschen mit Glaukom Hoffnung

Olga Riemer und Hubertus von Below eröffnen Fortbildung im Schlosshof Döben Foto Detlef RohdeDr. Hubertus von Below, Olga Riemer und ihre Partner aus der Villa Doc in Grimma sind keine Freunde vieler Worte, wenn es um die Gesundheit ihrer Patienten geht. Den Augenärzten aus dem Muldental sind Taten wichtiger als große Reden. Seit Jahren bilden sich der Spezialist für Augenheilkunde und seine Kollegen in den neuesten Behandlungsmethoden der Augenheilkunde fort, damit die Muldentaler auch künftig den richtigen Durchblick haben.
„Oft ist es so, dass Patienten erst zum Augenarzt gehen, wenn Probleme auftreten. Dabei sind die Augen mit der wichtigste Sinn von uns Menschen“, so Dr. Hubertus von Below.
In der Tat bestätigen Statistiken, die von Christian Wolfram und Norbert Pfeiffer für das Weißbuch zur ophthalmologischen Versorgung in Deutschland im September 2012 erhoben wurden, dass die Zahl der an einem Glaukom erkrankten Menschen, besser auch als grüner Star bekannt, recht hoch ist. Insgesamt sind derzeit wenigstens 1.269.000 Glaukomerkrankungen bekannt, von denen nur 972 000 im Frühstadium erkannt worden sind. Die Dunkelziffer bei den Betroffenen dürfte wesentlich höher liegen.
In den meisten Fällen (ca. 56% Quelle Weißbuch) ist das Glaukom auf einen erhöhten Augeninnendruck zurückzuführen, durch den nach und nach die Sehnerven geschädigt werden und das Sichtfeld so immer stärker eingeschränkt wird. Dieser erhöhte Augeninnendruck kann durch eine Verengung der Abflusskanäle entstehen, die sich nach und nach wie ein Abfluss in der Dusche zusetzen und am Ende zum Überlaufen der Wanne führen. Während der verstopfte Abfluss irgendwann das Badezimmer unter Wasser setzt, führt der Verschluss im Auge zur Erblindung.
Traditionell wird ein zu hoher Augeninnendruck mit Augentropfen behandelt, die eine Drucksenkung entweder über eine verminderte Kammerwasserproduktion oder über einen verstärkten Abfluss herbeiführen. Oft ist jedoch nach einer gewissen Zeit ein Wirkstoff nicht ausreichend, weshalb Kombinationspräparate oder mehrere Tropfen angewendet werden müssen. Dies kann schnell zu einer Belastung des Patienten führen, nicht nur wegen der Nebenwirkungen vieler Tropfen, sondern auch wegen Anwendungshäufigkeit und der für manche Patienten mühsamen Einbringung der Medikamente.
Doch was kann man gegen das Glaukom unternehmen, wie kann man dem Patienten wieder zum richtigen Durchblick verhelfen?
Bei dem Symposium wurde eine neue Operationstechnik vorgestellt, die in der Kardiologie seit Jahren zum operativen Alltag gehört. Der Stent!
Bei einem rechtzeitig erkannten Glaukom haben die Augenärzte neuerdings die Möglichkeit mit Mikrostents die Abflusswege im Abflusskanal des Auges dauerhaft freizuhalten, so dass eine weitere Schädigung des Sehvermögens verhindert werden kann.
iStent inject Glaukom SehfeldDie Schädigung entssteht dadurch, dass durch den erhöhten Augeninnendruck die Nervenbahen der Stäbchenzellen – Ganglien – unter Druck geraten und absterben. Man kann sich das ganze auch vorstellen, wie ein Gummiband, das man um einen Finger wickelt. Die Versorgung der Nervenzellen wird gemindert und als Folge sterben die Nervenbahnen. Nach jüngsten Forschungsergebnissen sterben bei einem gesunden Menschen ab dem 50en Lebensjahr täglich 10 Nervenbahnen ab, bei einem an einem Glaukom erkrankten Menschen sind es zehn mal so viele.
Bei einem fortgeschrittenem Glaukom bildet sich nach und nach eine Einschränkung des Sichtfeldes aus. Das heißt, man erkennt die Stufe vor sich nicht mehr, kann im Straßenverkehr keine Autos mehr erkennen, die von der Seite kommen. Vergleichbar mit einer Toilettenpapierrolle, durch die man blickt. Was vor einem liegt, erkennt man, alles an der Seite verschwindet im Nichts.
Dr. Hubertus von Below forderte in seinem Vortrag, dass mehr Vorsorgeuntersuchungen, auch schon beim Hausarzt von Nöten seien. Wenn der grüne Star frühzeitig bemerkt würde, können man den Patienten ihre Sehkraft weitestgehend erhalten, was weg ist, so der Mediziner, ist unwiederruflich verloren und so weit müsse es erst gar nicht kommen.
Von der neuestren Behandlungsmethode konnten sich die Ärzte, die aus dem gesamten Bundesgebiet zum Schlosshof Döben gereist waren, am Mittwoch informieren. Mit eigenen Dokumentationen, die Dr. von Below zusammen mit seiner Partnerin Dr. Olga Riemer erstellt hat führte er die einzelnen Operationsschritte in einem Lichtbildvortrag vor.
Eye Stent-inject-Implantierte-Stents-Funktionsweise-300x169Der Grimmaer Augenspezialist betonte dabei, dass die Operation minimalinvasiv ausgeführt wird. Dabei werden die verstopften Wege, über die das Kammerwasser des Auges normalerweise abfließt erst gereinigt und dann werden zwei Stents eingesetzt, über die das Wasser ähnlich wie bei einer Drainage kanalisiert und abgeleitet wird.
Für Dr. von Below ist diese Form der Therapie des Glaukoms die zur Zeit optimalste aller Behandlungsformen. Nicht nur, weil Patienten oft auf eine medikamentöse Tharapie mit Augentropfen verzichten könnten, sondern weil sie, wenn das Glaukom rechtzeitig erkannt wird, auch die finanzielle Belastung der Krankenkassen langfristig senken könnte. Leider sei es – so der Mediziner weiter – noch nicht Standard, die Patienten über diese neue Technik zu informieren.
„Wenn wir schon die medizinischen und technischen Möglichkeiten haben den Menschen zu helfen und ihnen ihre Sehkraft zumindest in diesem kleinen Teilbereich der Augenheilkunde zu erhalten, dann sollten wir sie auch nicht ungenutzt verstreichen lassen,“ so Dr. Hubertus von Below.

 

 

 

 Pegasus – Projekt mit Zukunft sucht Vergangenheit 
Gruppenbild der Pagasus Teilnehmer 2015

Gruppenbild der Pagasus Teilnehmer 2015

Seit vielen Jahren wird vom Freistaat Sachsen das Projekt Pegasus gefördert. Auf diese Weise soll Schülern die Möglichkeit gegeben werden, durch praktische Arbeit an Denkmalen die Vergangenheit zu erleben und zu verstehen. Auch in diesem Jahr waren 20 Schüler des Agricola-Gymnasiums in Glauchau zum großen Zelten und Graben nach Döben gereist. Ziel ist es die Grundmauern oberflächlich vom Bauschutt zu beräumen, der seit den Sprengungen, die bis 1972 andauerten, auf ihnen liegt. Unter Leitung des Lehrers Hubertus Schrapps und der Denkmalpflegerin Katrin Siebert ging es für die Schüler buchstäblich ans Eingemachte. Katrin Siebert wies die Schüler und Lehrer darauf hin, dass nur im Bauschutt gearbeitet werden dürfe, da alles unter der Erde archäologisches Sperrgebiet sei. Für Dorothea von Below ist die Arbeit der Schüler unbezahlbar wertvoll. Nach und nach kann so die Geschichte des Schlosses, die buchstäblich unter Trümmern begraben ist, aufgearbeitet und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Für Grimma hat das ehemalige Rittergut eine wahrhaft existentielle Bedeutung. Wenn es das Schloss nicht gegeben hätte, wäre die Ansiedlung Grimma wahrscheinlich nie entstanden.

Arbeit ist für alle daFür die Schüler und Lehrer ist es eine verantwortungsvolle, schwere und doch interessante Aufgabe. Auf die Frage, warum Schüler sich einer solchen Herausforderung stellen und sie anstatt mit der Playstation zu spielen, lieber im Dreck wühlen, kam immer die gleichlautende Antwort. Die Welt sei nur zu begreifen, wenn man die Geschichte kenne. Hier könne man die Vergangenheit förmlich mit den Händen greifen. Einige der Jungs und Mädels wollen nach eigener Aussage später auch in den vielfältigen Berufsbildern der Geschichtsforschung arbeiten.

In nur vier Tagen befreiten die Schüler einen Brückenbogen, eine Stützmauer aus dem 17 Jahrhundert, die vermutlich gesetzt wurde, um eine kippende mittelalterliche Mauer als Blende abzustützen von dem Schutt, mit dem die mittelalterlichen Burggräben nach den Sprengungen verfüllt wurden.

So spannend eine Exkursion auch sein kann, einen Wermutstropfen hat sie f・ die Sch・er schon. Sie werden ihre Arbeit und Erfahrungen in Berichten f・ die Schule aufarbeiten d・fen. Das geht irgendwie dazu. Wer mehr ・er das Pegasus-Projekt мDen・des Glauchauer Gymnasiums erfahren mhte, kann dies unter dem Link tun. Allgemeines zu diesem s臘hsischen Projekt von Kindern und Jugendlichen ist auf der Seite zu finden.

 

 

 

 Sommerserenade in der Kirche zu Döben ein Erfolg  

Kirche Döben Pressefoto

Die Sommerserenade in der Kirche zu Döben hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer festen kulturellen Instanz gemausert und läutete auch am 20. Juni 2015 endgültig die warme Jahreszeit ein.

Auch dieses Mal war das Konzert in der Döberner Kirche wieder gut besucht. Trotz des Starkregens haben sich über 40 Liebhaber klassischer Musik zur Kirche getraut, um dem Kammerorchester ohne Dirigenten (KOD) aus Dresden zu lauschen.

Es ist aber auch dieser kleine Rahmen, in dem das Orchester unter der Leitung von Olaf Spieß seinen ganz besonderen Klang entfalten und der nie in großen Konzertsälen erreicht werden kann. In Döben verschmelzen die Musiker und Zuschauer mit der Musik zu einer Einheit, die sich auf den Flügeln der Noten in eine andere Welt tragen lassen. Ein Musikerlebnis, das den Alltag mit all seinen Sorgen und Anstrengungen in den Hintergrund treten lässt und bei dem der Zuhörer sich entschleunigen kann.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Sommerserenade 2016.


Führung Schlosshof Döben, Geschichte(n) auf dem Balkon des Muldentals: 12.04.2015 /25.10.2015 jeweils 15 Uhr

schlossdorfdoebenFührung durch Klaus Büchner (Freundskreis Dorf und Schloss Döben)

Treffpunkt auf dem Schlossgelände Döben
begrenzte Anzahl von Karten im Vorverkauf in der Stadtinfo Grimma inklusive Kaffee und Kuchen.

Bitte Taschenlampen mitbringen!

Ein Tag im und unter dem Schloss, eine kurze Wanderung
zur Feueresse, ein Gang durch das Bergdorf Döben – das ist
Freude an der Landschaft und Geschichte pur.
Geheimnisvolle Gänge und Gewölbe unter dem Schloss, die Ausgrabungen, die Alte Brauerei und der „Lug ins Land“, dazu eine kleine Wanderung K all das bietet der Vormittag.
Mittagessen und Kaffeetrinken finden im historischen Ambiente statt. Der Gang durch das Dorf und in die Kirche liegt zeitlich dazwischen, auch ein Besuch in der Heimatstube.

 


Leipziger Sommerakademie – Döben entdeckt die Malerei 

Wer im August nach Döben kam, fühlte sich in längst vergangene Zeiten versetzt. Zeiten, in denen es noch keine Smartphones, Tablets oder IPhones gab; eben jene Zeiten als Fotos noch nicht erfunden waren und die Landschaft oder das Dorfleben in idyllischen Bildern mit Pinsel und Stift festgehalten wurden.

 

Malen an historischem Ort

Für wenige Wochen waren diese Zeiten in Döben wieder en vogue. Die Leipziger Sommerakademie hat das alte Rittergut im Schlosshof Döben für sich entdeckt und bot vom 3. bis zum 15. August Kurse für Kunstmaler an.

Unter Leitung der Kunstprofessorin Katrin Kunert und vier Gastdozenten bildeten sich 7 Künstler und Laienmaler aus Deutschland und Frankreich in den verschiedenen Bereichen von Malerei, Graphik und Bildhauerei fort. Themen wie Bildgestaltung, Licht und Schatten, Weite und Nähe, um ein Objekt zu erfassen und in Szene zu setzen, gaben den Künstlern, die zum Teil schon einen großen Namen haben, die Möglichkeit sich neu zu entdecken. So durfte man erleben, dass ein Baum nicht nur ein Baum ist, sondern von sieben Menschen auch anders erfasst und gemalt wird.

Dabei zeigte sich auch, dass Helligkeit aus der Dunkelheit kommt und ein Bild erst dann hell erstrahlt, wenn die dunklen Nuancen Katrin Kiep nimmt Maßüberwiegen. Gemalt wurde überall, ob am Frühstückstisch, an dem man gerade noch gemütlich zusammen saß oder auf der Empore in der Kirche wo die Malerin Katrin Kiep aus Giffhorn ihre Studien zum Zusammenspiel von Licht und Schatten vertiefen konnte.

Neben der Malerei durfte aber auch die Theorie nicht fehlen. Die renommierte Kunsthistorikerin Katharina Heide referierte über die Kunst in der DDR und erläuterte, wie sich die Kunstmalerei unter dem Diktat der SED entwickelte und welche besonderen Merkmale sie auszeichnete. Die nächste Sommerakademie Leipzig ist für 2016 geplant. Interessenten können sich schon jetzt für die Kurse anmelden.

Website: www.leipziger-sommerakademie.de

 


 

Tag des offenen Denkmals – Gemeinsam Denkmale erhalten – 11. September 2016

 

Tag des offenen Denkmals 2016

Schloss KircheAuch 2016 findet wieder der Tag des offenen Denkmals statt und wir sind dabei. Am 11. September sind dann wieder die Pforten vieler Häuser in ganz Sachsen geöffnet. An diesem Tag sind Sie als Besucher recht herzlich auf dem Schlosshof Döben eingeladen. Machen Sie doch einmal den etwas anderen Familienausflug in die nahe Umgebung der Stadt Grimma. Durchstreifen Sie die historischen Grundmauern des zu DDR-Zeiten gesprengten Rittergutes. Lassen Sie sich in dem malerischen Dorf Döben in längst vergessene Zeiten entführen. Genießen Sie die wunderschöne Aussicht in die weiten des Muldentales. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!